Wir passen auf, dass Sie richtig trainieren!

Body-Impedanz-Analyse (BIA)

Mit Hilfe der Body-Impedanz-Analyse (BIA) kann die Körperzusammensetzung mit den physiologischen Sollwerten - abhängig vom Alter, Geschlecht, Größe und Gewicht - verglichen und somit die Notwendigkeit einer Änderung im Ess- und Bewegungsverhalten aufzeigt werden.

Die BIA ist eine elektrische Widerstandsmessung, mit der es möglich ist, die Verhältnisse von Wasser (inner- und außerhalb der Zellen) und Bindegewebe, Muskelmasse sowie Fett zu ermitteln. Das Verfahren wurde ursprünglich für den klinischen Bereich entwickelt, um dort zum Beispiel Koma-Patienten oder Magersüchtige auf Gewichtszuwachs zu überwachen.

Mittels mehrerer Messungen über einen festgelegten Zeitraum macht es die BIA möglich, Auswirkungen des Kraft- und Ausdauertrainings und des geänderten Essverhaltens durch Veränderungen des Wasser-, Muskel- und Fetthaushaltes zu belegen und damit Schwerpunkte im Trainingsverhalten zu bestimmen.

IPN-Test - Ausdauertest für den Fitness- und Gesundheitssport

Der seit 1994 im Fitness- und Gesundheitssport eingesetzte IPN-Test® stellt eine Weiterentwicklung des 2- bzw. 4-Stufentests nach LAGERSTRØM (1990) dar. Der Ergometer-Test wird anhand individueller Angaben (Alter, Geschlecht, Gewicht, Trainingshäufigkeit, Ruheherzfrequenz) und auf der Grundlage des individuellen Testziels/Abbruchkriteriums (aerobe Kapazität) durchgeführt.

Gemessen wird die hierbei aerob erreichte Leistung in Watt pro Kilogramm Körpergewicht, ohne dass dabei - wie üblich - eine Ausbelastung erforderlich wird. Die gemessene aerobe Leistungsfähigkeit wird mit einer alters-/geschlechtsspezifischen Norm-Soll-Leistungstabelle verglichen. Diese Bewertung stellt ihrerseits die Grundlage für die Festlegung der Trainingsherzfrequenzen für das jeweilige aerobe Ausdauertraining bzw. das Fettstoffwechseltraining dar. Wissenschaftliche Studien und eine ausgiebige Erprobung belegen die hohe Praxistauglichkeit und Zuverlässigkeit dieser Trainingsempfehlungen.

Insofern stellt der IPN-Test® eine Alternative zu bisherigen Ausdauertests wie z.B. dem weit verbreiteten PWC-Test dar, da neben dem Verzicht auf eine Ausbelastung auch eine zuverlässige Identifizierung der individuellen aeroben Kapazität möglich ist. Kennzeichen des IPN-Test® sind a) die Festlegung eines individuellen Abbruchkriteriums,
b) die Zuweisung des passenden Belastungsschemas,
c) die Orientierung an einer Norm-Soll-Leistung sowie
d) die konsequente Verwertung der Ergebnisse für individuelle sportart- und trainingsspezifische Trainingsempfehlungen.

Der Zielgruppenbereich des Tests erstreckt sich über das gesamte Einsatzfeld der Ausdauertestung im präventiven, breitensportlichen und mit Einschränkung auch rehabilitativen Segment. Vergleichsstudien mit Laktatkontrolle bescheinigen dem IPN-Test® eine hohe Zuverlässigkeit. Der Test erhebt jedoch keineswegs den Anspruch, die Genauigkeit aufwendigerer und noch exakterer Messungen und Beurteilungsverfahren wie z.B. die Spiroergometrie/Laktatdiagnostik zu erreichen bzw. diese ersetzen zu können.

Muskelkraftanalyse (MKA)

Die MKA, die muskuläre Kraftanalyse, erfasst den Beweglichkeits- und Kräftezustand der Rumpf- und Halsmuskulatur in Bezug auf Alter, Geschlecht und Größe. Damit ist sie eines der wenigen Verfahren, bei dem ein solch subjektives Phänomen wie Schmerz auch objektiv darstellbar gemacht werden kann.

Im Einzelnen werden folgende Kräfte und Beweglichkeiten gemessen:

  • die geraden Bauchmuskeln
  • die schrägen Bauchmuskeln einmal bei der Rumpfdrehung und einmal bei der Seitwärtsneigung)
  • die Halsstrecker
  • die Halsbeuger
  • die seitliche Halsmuskulatur

Eine computergestützte Auswertung der Mess-Ergebnisse ermöglicht das Aufzeigen von Ungleichgewichten (zum Beispiel zwischen Bauch und Rücken/ zwischen rechts und links) sowie die eventuelle Abweichung von Optimalwerten der Kraft. Hieraus wird dann ein individueller Therapieplan erstellt.

Aus den Ergebnissen der muskulären Kraftanalyse wird eine Grafik erstellt, die veranschaulicht, wie es mit der Beweglichkeit und Kraft der Rumpfmuskeln steht. Dies ist auch die Grundlage, auf deren Basis die Physiotherapeuten einen individuellen Therapieplan erstellen, der nämlich genau die Schwachpunkte sozusagen ‚in Angriff’ nimmt, die laut MKA bestehen. Hier beginnt nun die Phase der muskulären Kräftigungstherapie (MKT). ??Während der durch Physiotherapeuten begleiteten Therapie erfolgt eine ständige, kontrollierte Steigerung des Gewichtes oder der Wiederholungszahl über einen Zeitraum von 3 Monaten, an dessen Ende eine weitere MKA für Patienten in der MKT-Therapie erforderlich ist, um den Therapieplan gegebenenfalls anzupassen bzw. die erzielten Erfolge darzustellen.

Wirbelsäulenscreening mit Medimouse

Die MediMouse zeichnet durch Abtasten Form und Lage der Rückenwirbel auf. Am Computerbildschirm stellen sich Auffälligkeiten der Wirbelsäule bildlich dar. Mit dem MediMouse-Wirbelsäulenscreening werden in drei Positionen die Winkelstellungen der Wirbelkörper zueinander ermittelt. Dabei wird klar aufgezeigt, ob die Wirbelsäule und die Bandscheiben sehr belastet werden oder die Muskulatur diese gleichmäßig gut stützt und entlastet. Das schriftlich dokumentierte Ergebnis bildet die Basis für ein individuelles Rückenprogramm.

Was ist die MediMouse®?

Die MediMouse® ist ein kleines, handliches Medizingerät zur Vermessung der Form und der Beweglichkeit der Wirbelsäule. Die Messung wird nicht invasiv und ohne Einsatz von Röntgenstrahlen durchgeführt. Es handelt sich um ein mechanisch-elektronisches Messverfahren. Deshalb gibt es bei diesem Messverfahren keine Kontraindikationen. Ob Schwangere oder Menschen mit einem Herzschrittmacher – alle können ohne Gefahr vermessen werden.

Wie und was wird gemessen?

Die Messung dauert lediglich ca. 2 Minuten. Sie wird in drei Körperhaltungen durchgeführt:

Das Gerät wird von Hand auf der Haut entlang der Dornfortsätze geführt. Alle relevanten Parameter wie Rückenlänge, Inklination (Neigung im Raum), Krümmung der Brustwirbelsäule (Kyphose), Krümmung der Lendenwirbelsäule (Lordose), Stabilität der Rumpfmuskulatur sowie die Beweglichkeit werden anschaulich graphisch dargestellt und numerisch dokumentiert.

Beweglichkeit bedeutet nicht unbedingt Beweglichkeit!

Ein Beispiel: Wer beim Vorbeugen mit den Fingern den Boden berührt verfügt nicht automatisch über eine gute Beweglichkeit der Wirbelsäule. Der Grund kann die gute Beweglichkeit der Hüftgelenke sein, die Beweglichkeit der Wirbelsäule aber ist schlecht. Oder einige Abschnitte der Wirbelsäule sind überbeweglich (hypermobil), einige Segmente weisen dagegen Blockaden auf. ?Erst eine Messung der segmentalen Beweglichkeit gibt Aufschluss über die tatsächliche Mobilität der Wirbelsäule.

Ersetzt die MediMouse® das Röntgenbild?

Es gibt viele Messverfahren – alle diese Messmethoden haben ihre Berechtigung. Wo immer möglich, sollte die Messmethode so gewählt werden, dass Strahlenbelastung und andere Nebenwirkungen für den Patienten ausgeschlossen sind.
Die MediMouse erfüllt diese Voraussetzung und ermöglicht die Darstellung der Beweglichkeit der einzelnen Wirbelkörper (intersegmental) und der Form der Wirbelsäule. Zudem können diese Messungen zur Kontrolle des Therapieverlaufs in regelmäßigen Abständen gefahrlos wiederholt werden.
Leider wird bei vielen „Bagatelluntersuchungen“ oder Routine-Kontrollen ein Röntgenbild aufgenommen. Die Strahlenbelastung für den Patienten steigt mit jeder Aufnahme. Dabei wurde in vielen Studien ein Zusammenhang zwischen der Röntgenbestrahlung und einem erhöhten Brustkrebsrisiko nachgewiesen.
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